ITAM betritt ein CybersecurityMeeting Niemand weiß, wer das Procurement eingeladen hat 😂

Orginal artikel auf LinkedIn von

Amit Verma
Global IT Asset Management Leader | Enterprise SAM & HAM | IT Financial Management | Technology Governance | SaaS Governance | ServiceNow ITAM | Microsoft Licensing | Cost Optimization | International Speaker

  1. August 2026

ITAM im Jahr 2026: Vom Asset Management zu Cyber-Risiko und Strategic Sourcing

Jahrelang galt IT Asset Management (ITAM) im Wesentlichen als operative Funktion:
«Was besitzen wir, wo ist es, wer nutzt es, und was kostet es?»

Im Jahr 2026 genügt diese Frage nicht mehr. Die eigentliche Frage lautet:
«Von welcher Technologie sind wir abhängig, welches Risiko entsteht dadurch, und ziehen wir den richtigen geschäftlichen Nutzen daraus?»

Genau hier beginnen ITAM, SAM, HAM, Cybersecurity und Strategic Sourcing zu verschmelzen.

ITAM wird zu einem Cybersecurity-Kontrollmechanismus. Security-Teams können nicht schützen, was sie nicht sehen. Ein akkurates Asset-Inventar wird zunehmend zur Grundlage für Schwachstellenmanagement, Endpoint-Security, Patching und Cyber-Risiko-Entscheidungen. Aktuelle Branchenanalysen weisen weiterhin auf das Problem hin, dass Assets ausserhalb der Abdeckung des Schwachstellenmanagements liegen oder auf End-of-Life-Technologie laufen.

Das verändert die Rolle von ITAM. Ein Laptop ist nicht mehr einfach ein Hardware-Asset.
Er ist Business-Asset + Security-Asset + Financial-Asset + Risikoindikator zugleich.

SAM geht über Lizenz-Compliance hinaus.
SAM war früher stark auf Audits, Entitlement-Abgleich und Lizenz-Compliance ausgerichtet.
Heute umfasst die Diskussion auch:

  • SaaS-Optimierung
  • Governance von KI-Anwendungen
  • Shadow IT
  • Software-Nutzung
  • Renewal Intelligence
  • Verbrauchsbasierte Lizenzierung
  • Security- und Zugriffsrisiken

KI beschleunigt diesen Wandel zusätzlich: Organisationen müssen nicht nur klassische Softwarelizenzen verstehen, sondern auch die rasch wachsenden KI-Anwendungen und deren Verbrauchsmodelle.

HAM + Cyber = eine starke Kombination.
HAM liefert den Lebenszyklus:
Anforderung → Beschaffung → Deployment → Nutzung → Wartung → Refresh → Ausserbetriebnahme

Cybersecurity fragt:
Ist das Asset über diesen gesamten Lebenszyklus hinweg sicher?

Die Chance liegt darin, diese beiden Welten zu verbinden.
Ein Asset, das sich dem End-of-Life nähert, sollte nicht nur ein Refresh-Gespräch auslösen.
Es sollte potenziell auch ein Security-Risiko-Gespräch auslösen.

Und dann kommt Strategic Sourcing.
Hier kann ITAM wirklich strategisch werden.
Man stelle sich vor, Folgendes zu kombinieren: Asset-Daten + Software-Nutzung + Security-Risiko + Vertragsdaten + Lieferantenperformance + Geschäftsbedarf.

Nun können Sourcing-Teams bessere Entscheidungen treffen über:

  • Was gekauft werden soll
  • Wann gekauft werden soll
  • Wie viel gekauft werden soll
  • Welche Lieferanten gehalten werden sollen
  • Welche Verträge neu verhandelt werden sollen
  • Welche Technologie eliminiert werden soll

Das ist weitaus wirkungsvoller, als lediglich einen Inventarbericht zu erstellen.

Die ITAM-Organisation der Zukunft agiert nicht mehr isoliert.
Sie sitzt an der Schnittstelle von:
ITAM ↔ SAM ↔ HAM ↔ Cybersecurity ↔ Einkauf ↔ Finance ↔ Business

Jene Organisationen, die diese Disziplinen miteinander verbinden, entwickeln sich vom Verwalten von Assets hin zum Steuern von Technologiewert und -risiko.

Und die vielleicht wichtigste Frage für ITAM-Verantwortliche im Jahr 2026 lautet nicht länger:
«Wie akkurat ist unser Asset-Inventar?»

Sondern:
«Welche geschäftlichen und sicherheitsbezogenen Entscheidungen können wir treffen, weil wir über verlässliche Asset-Daten verfügen?»

#ITAM #ITAssetManagement #SAM #SoftwareAssetManagement #HAM #HardwareAssetManagement #Cybersecurity #CyberRisk #CyberResilience #TechnologyManagement #ITLeadership #StrategicSourcing #Procurement #DigitalTransformation #FutureOfIT

 


Entdecke mehr von ITAM xPerts

Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.